Zum Inhalt der Seite springen

Rundbrief 01/2017

"Denn er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit und hat uns in das Reich versetzt, in dem sein geliebter Sohn regiert. Durch ihn, Jesus Christus, sind wir erlöst; durch ihn sind uns unsere Sünden vergeben."

(Kolosser 1, 13-14)

Liebe Missionsfreunde,

wir bedanken uns ganz herzlich für all Eure Unterstützung und auch die Spenden für unsere Weihnachtsaktion! 

Wir trafen unsere Pastoren des Krisengebietes im Extremen Norden Kameruns und konnten sie im Glauben stärken. Wie oft hören wir: “Kommt und helft uns!” Durch die Spenden für unsere Weihnachtsaktion konnten wir an die Gemeinden im Grenzgebiet zu Nigeria Säcke voll Hirse durch unsere Pastoren verteilen lassen, um den Hungrigen zu helfen. Wegen den Terroristen konnten sie ihre Felder nicht mehr bearbeiten. Auch zu unversorgten Flüchtlingen wagte sich ein einheimischer Evangelist und brachte Hilfsgüter durch unsere Unterstützung. Aufgrund der  Terrorgruppen sind immer noch Tausende Menschen großer Gefahr und Hunger ausgesetzt. 

Auch viele Kinder erhielten ein kleines Weihnachtsgeschenk. Rechts seht ihr, wie sich die jungen Leute in der Blindenschule in Maroua über beispielsweise ein Kleidungsstück oder Seife und Hautcreme gefreut haben. Sie strahlten über das ganze Gesicht und baten uns, Euch ein ganz herzliches Dankeschön nach Deutschland auszurichten!  

Zurzeit dürfen wir im Tschad sehr gesegnete Evangelisationen durchführen in verschiedenen Dörfern und Städten. Tagsüber hält Peter oft morgens und nachmittags Bibelunterricht. Die Menschen nehmen Gottes Wort sehr aufmerksam an in diesem Land, das islamisiert werden soll. Arabisch wurde zur Landessprache erklärt, neben französisch. Voller Dankbarkeit und Interesse freuen sich die Tschadäer über unseren Dienst. 

Wir sind sehr schockiert, dass in den Dörfern immer noch fast jedes Mädchen der Frauenbeschneidung zum Opfer fällt! Peter macht gerade einen neuen Versuch, um vom Bürgermeister ein Landstück für ein neues Zufluchtshaus für die Mädchen, die dazu gezwungen werden, zu erhalten. Wir möchten gerne auch mit unserem Sohn Christian und seiner Frau Janina noch viel umfangreicher das Evangelium verkünden, dass uns von bösen Mächten befreit!

Bitte unterstützt diese Arbeit weiterhin im Gebet und durch finanzielle Hilfe, es gibt immer noch sehr viel zu tun! Wir sind Euch von ganzem Herzen dankbar und senden ganz herzliche Grüße aus dem heißen Tschad!

Eure Missionare Peter und Esther Schneider