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Aktuelles

Kurze Projektreise nach Kamerun im November 2020: Geplante Krankenstation im tropischen Regenwald

Missionsleiter Peter Schneider berichtet

Lange nach Mitternacht kamen wir am 6. November bei Dr. Tagne in unserem Missionshaus nahe dem Hospital Bethesda in Yaoundé an. Gleich am nächsten Morgen hatten wir ein erstes Treffen mit dem Nationalen Medizinischen Komitee, um unsere Reise in den Osten zu besprechen. Dabei ging es vor allem um die geplante Krankenstation in Yokadouma im Herzen des tropischen Regenwaldes.

Direkt nach dem Gottesdienst am Sonntag fuhren wir dann etwa 7 Stunden mit Peter Mboh und William Dounla sowie unserem Baumeister Desire nach Batouri, wo sich unsere Grundschule "Espoir" befindet. Dort übernachteten wir in unserer Missionsstation. Von der Schuldirektorin, ihren Kolleginnen und von allen Schulkindern wurden wir überschwänglich empfangen. Bevor wir am nächsten Tag über die Urwaldpiste nach Yokadouma weiterfuhren, besprachen wir den Bau eines Kindergartens, der neben der Schule gebaut werden soll. Dafür mussten wir den gegenwärtigen Bestand ausmessen, damit ich in Deutschland dann die Pläne zeichnen kann. 

Am Nachmittag begann dann der schwierigste Teil der Reise, denn durch die Regenzeit war die Straße so kaputt, dass uns von mehreren Fahrern geraten wurde, einen Umweg über Kenzou, die Grenzstadt zu Zentralafrika, zu machen und die Fähre über den fast 400 m breiten Fluss Kadei zu nehmen.

Tags darauf begannen wir sofort mit dem Bau des Schnurgerüsts für die neue Krankenstation, und dann ging es ans Ausgraben der Fundamente, die zum Fluss hin über 2 m tief sein werden. Schließlich legten wir den Grundstein. Das Gebäude soll vor allem Kranken dienen, und wir vertrauen darauf, dass Menschen hier durch Gottes Hilfe über alle medizinischen Möglichkeiten hinaus Heilung an Geist, Seele und Leib erfahren werden. 

Für mich ist es immer wieder die größte Freude, die Auswirkungen unserer Arbeit zu sehen, und wir möchten uns bei allen von Herzen bedanken, die uns auf vielerlei Weise unterstützen.

Wir wünschen euch eine reich gesegnete Adventszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Eure Missionare
Peter und Esther Schneider 

Spendenkonto: "Liebe in Aktion" e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97 / SOLADES1ULM 

 

 

Sauerstoffkonzentratoren für Kamerun

Eine Geste der Liebe

Ihr Name ist Marie Marguerite Ndoko, 16 Jahre alt. Studentin, wohnt in Akono. Marie kommt aus einer Familie mit vier Kindern. Ihren Vater kennt sie nicht, die Mutter hat psychische Probleme. Marie wird von Geburt an von ihrer Oma mütterlicherseits aufgezogen, einer Witwe, die ihre Tochter und alle Enkelinnen allein versorgt. Lediglich durch den Verkauf von Nahrungsmitteln aus eigenem Anbau verdient die Großmutter ein wenig Geld. Außerdem wird die Familie von Mitgliedern aus ihrer Kirchengemeinde unterstützt.

2017 wird Marie dabei erwischt, wie sie ihre eigene Familie bestiehlt. Darüber wird die Großmutter so zornig, dass sie Glut in Maries rechte Handfläche füllt, ohne die Folgeschäden zu bedenken, die diese grausame Bestrafung verursachen würde. Das Mädchen wurde dann zur Behandlung in ein Health Center gebracht. Trotzdem hat Marie von diesem Zeitpunkt an, Schmerzen und kann ihre Hand nicht mehr richtig bewegen.

Im Februar 2020 wurde sie von einem Chirurgen im Hospital Bethesda untersucht. Die Kosten für eine rekonstruktive Operation plus Nachsorge betragen 1.000 EUR. 

Das Hospital Bethesda bittet herzlich um Unterstützung für dieses junge Mädchen.

Liebe in Aktion konnte einen finanziellen Beitrag leisten, aber nicht die Gesamtkosten übernehmen.

Spenden bitte auf dieses Konto: 

Liebe in Aktion e.V.

DE37 6305 0000 0000 144997 / SOLADES1ULM / Sparkasse Ulm

Verwendungszweck: Spende Marie Ndoko

 

Aufruf zur Hilfe für

Nchanja Hoho Chantal Valaine

Kamerunerin, 25 Jahre, Bamoum, ehrenamtliche christliche Lehrerin, alleinstehend, keine Kinder.

Im Jahr 2009 bemerkte sie einen Knoten am rechten Fuß. Nachdem sie ihn durchstochen hatte, nahm die Wunde, statt zu heilen, ein besorgniserregendes Ausmaß an. Dank der Unterstützung ihrer Familienmitglieder wurde sie behandelt, aber nach einiger Zeit kamen die Schmerzen zurück. Ihre Familie half ihr erneut, sich medizinisch versorgen zu lassen.

Im Jahr 2008 wurde sie in das Mvog-beti Sisters Hospital aufgenommen, wo ihr kranker Fuß behandelt wurde. Leider trat die Wunde mit den gleichen Symptomen und Schmerzen nach kurzer Zeit wieder auf, was Chantal sehr bei der Alltagsbewältigung störte. Um die Schmerzen zu lindern, musste sie alle 2 - 3 Tage den Verband wechseln, doch es stellte sich keine dauerhafte Heilung ein. Nun hoffte man, dass eine Operation helfen würde.

Ihre Familie, die sie bis dahin untersützt hatte, war damit überfordert, denn die Kosten für einen chirurgischen Eingriff überstiegen ihre finanziellen Möglichkeiten bei Weitem. Da die Schulen und Universitäten aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen waren und Chantal ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte, konnte sie sich nun um ihre Behandlung kümmern. Jede Hilfe zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes war deshalb willkommen.

Die medizinische und chirurgische Behandlung 
bestand aus drei Operationen. Zunächst wurden die Krampfadern behandelt, die die Wunde verschlimmerten; zweitens wurde die Wunde ausgeschnitten und gründlich gereinigt, um den Fuß auf die letzte Phase, das Transplantat, vorzubereiten. Die ersten beiden OPs wurden gleichzeitig durchgeführt. Danach musste Chantal einen Zeitraum von ein bis drei Monaten abwarten, in dem sie alle zwei bis drei Tage einen neuen Verband anlegen musste, bevor der Fuß für das Transplantat bereit war. 

Die Gesamtkosten werden auf 1.500 Euro geschätzt. Das Bethesda-Krankenhaus, in dem sie behandelt wird, möchte Chantal durch einen Spendenaufruf unterstützen. Darüber hinaus benötigt sie Finanzen für ihren Lebensunterhalt, Verbandsmaterial und die Krankenfahrten, die sie für ihre Pflege unternehmen muss.

Wer hier einen Beitrag leisten möchte, kann auf folgendes Konto spenden:

Liebe in Aktion e.V.

DE37 6305 0000 0000 1449 97 / SOLADES1ULM / Sparkasse Ulm

Verwendungszweck: Spende Nchanja Hoho Chantal 

Vielen Dank für alle Spenden aus Deutschland!

Einige Sauerstoffkonzentratoren konnten bereits gekauft und

an die verschiedenen Kliniken weitergegeben werden.

 

Corona Virus hat nun auch Kamerun erreicht

LIEBE MISSIONSFRREUNDE,

Kamerun ist, laut Medienberichten, eines der am stärksten von Corona betroffenen Länder in Subsahara-Afrika.
Die medizinischen Einrichtungen sind schlecht auf die Ansteckungswelle vorbereitet.

Auch unsere Krankenhäuser und -stationen sind mittlerweile von der Pandemie betroffen.

Um die Ärzte und das Krankenpflegepersonal zu schützen, kaufen wir Masken, Handschuhe und Schutzkleidung. Außerdem wollen wir dringend noch weitere lebensrettende Atemhilfe-Geräte für alle unsere Krankenstationen dazu kaufen, um Patienten mit Atemnot helfen zu können. Einige Sauerstoffkonzentratoren konnten wir schon vor Ort erwerben. Weitere Atemhilfen benötigen wir dringend für unsere Krankenstationen in Garoua, Ngong, Touboro, für das Hospital in Mamfe und für das Bethesda Hospital in Yaoundé.

Durch die gute medizinische Arbeit erfährt die Bevölkerung lebenswichtige Hilfe und erlebt dadurch die Liebe Gottes auf ganz praktische Weise.

NEUE KLINIK IM URWALD

In den nächsten Monaten sollten wir dringend mit dem Bau einer neuen Klinik in Yokadouma im Urwald Ostkameruns beginnen. Weitere medizinische Projekte in Kamerun und im Tschad sind in der Planung.

Wir sind sehr dankbar für jede einzelne Spende, ganz gleich wie hoch der Betrag auch sein mag!

Möge Gott euch gesund und zuversichtlich durch diese schwierige Zeit führen, so dass wir alle gemeinsam danach stärker im Glauben und im Vertrauen auf IHN sind!

Mit herzlichen Grüßen,

Peter Schneider mit dem Vorstand von "Liebe in Aktion" e.V.

SPENDEN BITTE AN:

Liebe in Aktion e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97
Verwendungszweck: "Medizinische Hilfe"

 

 

 

WENN DIE LUFT AUSGEHT -

Hilfsaktion von "Liebe in Aktion" in der Corona Krise

Liebe Freunde,

Corona hält nicht nur die ganze Welt in Atem, das Virus schnürt im schlimmsten Fall den daran erkrankten Menschen die Luft ab, was häufig zum Tode führt, weil den Krankenhäusern die nötige medizinische Ausstattung fehlt. In Afrika gilt dies in besonderem Maße.

Wir als Liebe in Aktion möchten in dieser Krise helfen und einen Beitrag dazu leisten, dass unser Krankenhaus Bethesda in Yaoundé / Kamerun auch für intensive Fälle ausgerüstet ist. Deshalb bitten wir euch herzlich um finanzielle Unterstützung für ein BEATMUNGSGERÄT, das wir für das Hospital Bethesda kaufen möchten. Die Anschaffungskosten werden zwischen 8.000 - 10.000 EUR liegen.

Wenn das Spendenziel erreicht ist, wird jeder zusätzliche Euro der medizinischen Arbeit zugute kommen. Auch zusätzliche Anschaffungen sind nötig, z.B. Schutzkleidung, Atemmasken, Medikamente...

Jeder kleine oder große Betrag, den ihr spendet, ist ein wertvoller Beitrag, um Menschenleben zu retten! Wir danken euch, dass wir wie immer auf eure Partnerschaft zählen dürfen!

Möge Gott euch gesund und zuversichtlich durch diese schwierige Zeit führen, so dass wir alle gemeinsam danach stärker im Glauben und Vertrauen auf IHN geworden sind!

Mit herzlichen Grüßen,

Peter und Esther Schneider mit dem Vorstand von Liebe in Aktion

SPENDEN BITTE AN:

Liebe in Aktion e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97
BIC: SOLADES1ULM
Verwendungszweck: "Medizinische Hilfe"

 

 

Informationen aus der Missionsarbeit:

Der neue Missionar Johnny Göhner kam von einem erfolgreichen Einsatz im Südsudan im Februar zurück. Auch Christian und ich konnten von unserem letzten Einsatz in Kamerun und im Tschad noch zwei Tage vorher ausreisen, bevor alle Grenzen in Kamerun geschlossen wurden. Ein weiterer Missionseinsatz im April/Mai zusammen mit meiner lieben Frau Esther wurde durch die Grenzschließungen verhindert. Dasselbe gilt auch für Missionar Thorsten Dirks, der nicht zu seinem Einsatz in das Berufliche Ausbildungszentrum in Yaoundé reisen konnte. Wir gratulieren Familie Dirks zur Geburt ihres kleinen Sohnes.

Anders als die Missionare vom Zentrum Afrikas konnten die Missionare Martin und Alice Grube in Guinea Conakry, sowie die Missionare Christian und Adela Wagner auf den Philippinen bleiben, ebenso die Missionare Rino und Renate Benincasa in Italien bzw. Albanien. Diese Missionare haben jeweils einen einheimischen Ehepartner und sind dadurch in den Ländern fest verwurzelt.

Besonders in dieser schwierigen Zeit sind wir euch für alle Gebete und Unterstützung von ganzem Herzen dankbar. Gott wird es euch reich lohnen.

Auch die Missionsländer sind betroffen von der Pandemie. Unsere Kliniken werden versuchen mit einfachsten Mitteln den Erkrankten zu helfen. Da unser Krankenhaus bis jetzt nur ein Beatmungsgerät besitzt, wollen wir helfen, dass sie wenigstens drei zur Verfügung haben. Es wäre großartig, wenn ihr dazu beisteuern würdet und wir so verhindern könnten, dass die Corona Patienten am Ende elend ersticken. Ganz sicher werdet ihr dafür den reichsten Segen ernten!

Euch wünschen wir die großartige Bewahrung unseres himmlischen Vaters!

Peter Schneider

"Liebe in Aktion" VERTEILT SEIFE IN DEN URWALDDÖRFERN BEI MOLOUNDOU ZUM SCHUTZ VOR KRANKHEITSINFEKTIONEN