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Aktuelles

Ein Nachruf - David Njemo, ehemaliger Superintendent der Full Gospel Mission Cameroon

"Kostbar in den Augen des Herrn ist der Tod seiner Heiligen" (Psalm 116, 15)

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das für die Hinterbliebenen oft so ein großer Verlust, dass selbst starke Persönlichkeiten bitterlich weinen. Diese Erfahrung machten viele Menschen, als unser lieber Pastor David Njemo von seinem Herrn und Retter Jesus Christus zu sich gerufen wurde. Aber wenn wir dem oben zitierten Wort Gottes wirklich glauben, dann ist sogar sein Tod kostbar, denn er kann nun persönlich seinem geliebten Herrn und Erlöser von Angesicht zu Angesicht begegnen und so die ganze Herrlichkeit Gottes erkennen. 

Genau deshalb betete Jesus in Johannes 1, 24: "Vater, ich will, dass die, die du mir gegeben hast, bei mir sind, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast vor Grundlegung der Welt."

Es war jedoch ein Schlag für mich und meine Familie, David Njemo nicht mehr sehen zu können. Wir hatten seine fröhliche, liebevolle und herzliche Art seit 1974 erlebt. Damals, vor fast 48 Jahren, kamen wir als dreiköpfige Familie nach Bamenda und lebten über ein Jahrzehnt lang in der Nähe von Pastor David, seiner Frau Esther und ihren drei Jungs Joseph, Caleb und Samuel. Als unser zweites Kind geboren wurde, nannten wir ihn David, nach Pastor Njemo, weil er ein großes Vorbild für uns war. Seine Kinder spielten jeden Tag mit unseren und aßen nicht selten gemeinsam - ja, schliefen sogar oft im selben Bett. Überraschenderweise gab es nie Streit.

Pastor David war ein sehr liebevoller Bruder für uns. Er besuchte Länder in der ganzen Welt, aber er blieb derselbe Mann. Auch in der Art und Weise, wie er predigte, blieb er derselbe. Er war geerdet im Wort Gottes, und jeder konnte sehen, wie sehr er Jesus Christus als seinen Herrn liebte. Auch nachdem Pastor Werner Knorr, der Gründer der Full Gospel Mission, beschloss, Pastor David die Position des Superintendenten zu geben, blieb er derselbe Bruder David.

Wir können bezeugen, dass wir als Weiße aus Deutschland nie rassische oder ethnische Diskriminierung von ihm erfahren haben; das galt auch für Franzosen und Engländer. Es spielte für ihn keine Rolle, woher sie kamen. Dies ist sicher einer der Gründe, warum es nie Probleme zwischen den kamerunischen Pastoren und den Missionaren der Full Gospel Mission gab.

Heute ist dieser große und demütige Mann Gottes nicht mehr bei uns, aber mit Pastor Daniel Mbiwan haben wir einen neuen Superintendenten mit demselben Geist. Zusammen mit seinem Vizepräsidenten Clement Sokeng leitet er die Mission nun schon seit über 10 Jahren.

Unser Gebet ist, dass der Herr aller Missionen und Gemeinden uns weiterhin durch seinen Heiligen Geist führt, uns Weisheit gibt und seine Macht durch Zeichen und Wunder unter uns offenbart, damit die Herrlichkeit Gottes in Kamerun, ja in Afrika und in der ganzen Welt sichtbar wird.

Peter Schneider mit allen Missionaren von "Liebe in Aktion"

März 2021
Peter Schneider auf Missionsreise in Kamerun

Wir grüßen euch zum Osterfest mit einigen Eindrücken der jetzigen Missionsreise. In Touboro, der Grenzstadt zum Tschad und Zentralafrika, besuchte Peter unsere Krankenstation. Nach Gesprächen mit den Mitarbeitern und einer Andacht für die Patienten konnte er abends in einem Gottesdienst in der Gemeinde dienen. Das Pastorenhaus befindet sich noch im Bau.

In Nordkamerun konnte Peter in mehreren Gemeinden dienen. In der Studentengemeinde bei der Universität Dang predigte er an mehreren Abenden. Hier wird die zukünftige Elite Kameruns und anderer westafrikanischer Länder ausgebildet. Es ist eine Freude, diese internationalen Studenten in ihrer Hingabe an Jesus zu erleben! Peter freute sich, mit unserer Tochter Manuela gemeinsame Zeit zu verbringen. Sie arbeitet als Missionarin in Kinderevangelisation und in der Schule in Ngaoundere.

Die Bibelschulabschlussfeier war ein Höhepunkt für alle. Nachdem Peter die Studenten unterrichtet hatte, konnte er am Festgottesdienst noch predigen. Nun dürfen die fertig ausgebildeten Bibelschüler das Evangelium verkünden und Gemeinde Jesu bauen. Dazu möge Gott auch jeden von uns gebrauchen dürfen!

Für all euren Einsatz, eure Unterstützung und Gebete bedanken wir uns sehr herzlich!

Wir wünschen euch ein gesegnetes Osterfest!

Mit herzlichen Grüßen,
Peter und Esther Schneider 

 

WEIHNACHTSAKTION 2020 

Liebe Freunde der Mission,

unsere Weihnachtsaktion hat in allen unseren Missionsländern große Freude hervorgerufen.

Hier ein paar Eindrücke aus einem Flüchtlingslager der Südsudanesen in Norduganda. Die Aktion kam für viele dieser Menschen völlig überraschend und wurde mit großer Dankbarkeit aufgenommen.Ein Paket wichtiger Grundnahrungsmittel ist in Zeiten der Not ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für die Familien dort.

Aus der Schule "Espoir" für die Kinder im Urwald Ostkameruns erreichte uns auch ein fröhliches "Dankeschön" für Kleidung und Kinderbücher. Dort gibt es nichts zu kaufen, und die Bakas, Pygmäenfamilien, haben gar kein Geld. Ein Buch ist für sie ein wahrer Schatz!

Alle Missionare danken sehr herzlich für eure Gaben, die von jedem Missionar vor Ort gekauft und verteilt wurden!

Wir schließen uns an und grüßen euch in tiefer Verbundenheit,

Peter Schneider mit allen Missionaren und Mitarbeitern

 

 

Kurze Projektreise nach Kamerun im November 2020:

GEPLANTE KRANKENSTATION IM TROPISCHEN REGENWALD

 

Missionsleiter Peter Schneider berichtet

Lange nach Mitternacht kamen wir am 6. November bei Dr. Tagne in unserem Missionshaus nahe dem Hospital Bethesda in Yaoundé an. Gleich am nächsten Morgen hatten wir ein erstes Treffen mit dem Nationalen Medizinischen Komitee, um unsere Reise in den Osten zu besprechen. Dabei ging es vor allem um die geplante Krankenstation in Yokadouma im Herzen des tropischen Regenwaldes.

Direkt nach dem Gottesdienst am Sonntag fuhren wir dann etwa 7 Stunden mit Peter Mboh und William Dounla sowie unserem Baumeister Desire nach Batouri, wo sich unsere Grundschule "Espoir" befindet. Dort übernachteten wir in unserer Missionsstation. Von der Schuldirektorin, ihren Kolleginnen und von allen Schulkindern wurden wir überschwänglich empfangen. Bevor wir am nächsten Tag über die Urwaldpiste nach Yokadouma weiterfuhren, besprachen wir den Bau eines Kindergartens, der neben der Schule gebaut werden soll. Dafür mussten wir den gegenwärtigen Bestand ausmessen, damit ich in Deutschland dann die Pläne zeichnen kann. 

Am Nachmittag begann dann der schwierigste Teil der Reise, denn durch die Regenzeit war die Straße so kaputt, dass uns von mehreren Fahrern geraten wurde, einen Umweg über Kenzou, die Grenzstadt zu Zentralafrika, zu machen und die Fähre über den fast 400 m breiten Fluss Kadei zu nehmen.

Tags darauf begannen wir sofort mit dem Bau des Schnurgerüsts für die neue Krankenstation, und dann ging es ans Ausgraben der Fundamente, die zum Fluss hin über 2 m tief sein werden. Schließlich legten wir den Grundstein. Das Gebäude soll vor allem Kranken dienen, und wir vertrauen darauf, dass Menschen hier durch Gottes Hilfe über alle medizinischen Möglichkeiten hinaus Heilung an Geist, Seele und Leib erfahren werden. 

Für mich ist es immer wieder die größte Freude, die Auswirkungen unserer Arbeit zu sehen, und wir möchten uns bei allen von Herzen bedanken, die uns auf vielerlei Weise unterstützen.

Wir wünschen euch eine reich gesegnete Adventszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Eure Missionare
Peter und Esther Schneider 

Spendenkonto: "Liebe in Aktion" e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97 / SOLADES1ULM 

 

Sauerstoffkonzentratoren für Kamerun

Vielen Dank für alle Spenden aus Deutschland!

Einige Sauerstoffkonzentratoren konnten bereits gekauft und

an die verschiedenen Kliniken weitergegeben werden.

 

Corona Virus hat nun auch Kamerun erreicht

LIEBE MISSIONSFRREUNDE,

Kamerun ist, laut Medienberichten, eines der am stärksten von Corona betroffenen Länder in Subsahara-Afrika.
Die medizinischen Einrichtungen sind schlecht auf die Ansteckungswelle vorbereitet.

Auch unsere Krankenhäuser und -stationen sind mittlerweile von der Pandemie betroffen.

Um die Ärzte und das Krankenpflegepersonal zu schützen, kaufen wir Masken, Handschuhe und Schutzkleidung. Außerdem wollen wir dringend noch weitere lebensrettende Atemhilfe-Geräte für alle unsere Krankenstationen dazu kaufen, um Patienten mit Atemnot helfen zu können. Einige Sauerstoffkonzentratoren konnten wir schon vor Ort erwerben. Weitere Atemhilfen benötigen wir dringend für unsere Krankenstationen in Garoua, Ngong, Touboro, für das Hospital in Mamfe und für das Bethesda Hospital in Yaoundé.

Durch die gute medizinische Arbeit erfährt die Bevölkerung lebenswichtige Hilfe und erlebt dadurch die Liebe Gottes auf ganz praktische Weise.

NEUE KLINIK IM URWALD

In den nächsten Monaten sollten wir dringend mit dem Bau einer neuen Klinik in Yokadouma im Urwald Ostkameruns beginnen. Weitere medizinische Projekte in Kamerun und im Tschad sind in der Planung.

Wir sind sehr dankbar für jede einzelne Spende, ganz gleich wie hoch der Betrag auch sein mag!

Möge Gott euch gesund und zuversichtlich durch diese schwierige Zeit führen, so dass wir alle gemeinsam danach stärker im Glauben und im Vertrauen auf IHN sind!

Mit herzlichen Grüßen,

Peter Schneider mit dem Vorstand von "Liebe in Aktion" e.V.

SPENDEN BITTE AN:

Liebe in Aktion e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97
Verwendungszweck: "Medizinische Hilfe"

 

 

 

WENN DIE LUFT AUSGEHT -

Hilfsaktion von "Liebe in Aktion" in der Corona Krise

Liebe Freunde,

Corona hält nicht nur die ganze Welt in Atem, das Virus schnürt im schlimmsten Fall den daran erkrankten Menschen die Luft ab, was häufig zum Tode führt, weil den Krankenhäusern die nötige medizinische Ausstattung fehlt. In Afrika gilt dies in besonderem Maße.

Wir als Liebe in Aktion möchten in dieser Krise helfen und einen Beitrag dazu leisten, dass unser Krankenhaus Bethesda in Yaoundé / Kamerun auch für intensive Fälle ausgerüstet ist. Deshalb bitten wir euch herzlich um finanzielle Unterstützung für ein BEATMUNGSGERÄT, das wir für das Hospital Bethesda kaufen möchten. Die Anschaffungskosten werden zwischen 8.000 - 10.000 EUR liegen.

Wenn das Spendenziel erreicht ist, wird jeder zusätzliche Euro der medizinischen Arbeit zugute kommen. Auch zusätzliche Anschaffungen sind nötig, z.B. Schutzkleidung, Atemmasken, Medikamente...

Jeder kleine oder große Betrag, den ihr spendet, ist ein wertvoller Beitrag, um Menschenleben zu retten! Wir danken euch, dass wir wie immer auf eure Partnerschaft zählen dürfen!

Möge Gott euch gesund und zuversichtlich durch diese schwierige Zeit führen, so dass wir alle gemeinsam danach stärker im Glauben und Vertrauen auf IHN geworden sind!

Mit herzlichen Grüßen,

Peter und Esther Schneider mit dem Vorstand von Liebe in Aktion

SPENDEN BITTE AN:

Liebe in Aktion e.V.
IBAN: DE37 6305 0000 0000 1449 97
BIC: SOLADES1ULM
Verwendungszweck: "Medizinische Hilfe"

 

 

Informationen aus der Missionsarbeit:

Der neue Missionar Johnny Göhner kam von einem erfolgreichen Einsatz im Südsudan im Februar zurück. Auch Christian und ich konnten von unserem letzten Einsatz in Kamerun und im Tschad noch zwei Tage vorher ausreisen, bevor alle Grenzen in Kamerun geschlossen wurden. Ein weiterer Missionseinsatz im April/Mai zusammen mit meiner lieben Frau Esther wurde durch die Grenzschließungen verhindert. Dasselbe gilt auch für Missionar Thorsten Dirks, der nicht zu seinem Einsatz in das Berufliche Ausbildungszentrum in Yaoundé reisen konnte. Wir gratulieren Familie Dirks zur Geburt ihres kleinen Sohnes.

Anders als die Missionare vom Zentrum Afrikas konnten die Missionare Martin und Alice Grube in Guinea Conakry, sowie die Missionare Christian und Adela Wagner auf den Philippinen bleiben, ebenso die Missionare Rino und Renate Benincasa in Italien bzw. Albanien. Diese Missionare haben jeweils einen einheimischen Ehepartner und sind dadurch in den Ländern fest verwurzelt.

Besonders in dieser schwierigen Zeit sind wir euch für alle Gebete und Unterstützung von ganzem Herzen dankbar. Gott wird es euch reich lohnen.

Auch die Missionsländer sind betroffen von der Pandemie. Unsere Kliniken werden versuchen mit einfachsten Mitteln den Erkrankten zu helfen. Da unser Krankenhaus bis jetzt nur ein Beatmungsgerät besitzt, wollen wir helfen, dass sie wenigstens drei zur Verfügung haben. Es wäre großartig, wenn ihr dazu beisteuern würdet und wir so verhindern könnten, dass die Corona Patienten am Ende elend ersticken. Ganz sicher werdet ihr dafür den reichsten Segen ernten!

Euch wünschen wir die großartige Bewahrung unseres himmlischen Vaters!

Peter Schneider

"Liebe in Aktion" VERTEILT SEIFE IN DEN URWALDDÖRFERN BEI MOLOUNDOU ZUM SCHUTZ VOR KRANKHEITSINFEKTIONEN